Es mag vielleicht überraschend sein, aber sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sehen die Telearbeit überwiegend positiv.

In der Tat vermelden 85 Prozent der Unternehmen eine höhere Produktivität durch flexiblere Arbeitsweisen, und 65 Prozent der Arbeitnehmer geben an, in ihrem Heimbüro produktiver zu sein. Der Grund dafür? Weniger Ablenkungen und Störungen, kein Stress durch Pendeln und weniger unliebsame Bürointrigen.

Diese Statistiken sagen uns aber nicht, dass die Bedingungen nicht für alle Beschäftigten im Homeoffice gleich sind. Manche können es schwierig finden, von zu Hause aus zu arbeiten – besonders im Vertrieb. 

In diesem Artikel befassen wir uns damit, was ein erfolgreiches Vertriebsteam im Homeoffice ausmacht und wie Sie das richtige CRM-Tool zu Ihrem Vorteil nutzen können, selbst wenn Sie nicht unterwegs oder vor Ort sein können.

Warum das Verkaufen im Homeoffice schwieriger ist

Wenn Sie schon jemals als Vertriebsexperte weit weg von der Firmenzentrale tätig waren, dann wissen Sie wahrscheinlich, welche Herausforderungen das mit sich bringt. Aber wenn Vertriebsteams plötzlich über verschiedene Heimbüros verteilt sind, werden diese Herausforderungen um ein Vielfaches größer:

  • Soziale Isolation: Vertriebler sind von Natur aus gesellig. Das Fehlen persönlicher Kontakte und Gelegenheiten zum Netzwerken kann an der Moral nagen. Und während es unzählige Kanäle für den Informationsaustausch gibt (E-Mail, Zoom, Skype, interne Kommunikationstools), bedeutet das auch immer mehr …
  • Kommunikationsprobleme: Wenn wir zu viele Kommunikationswege zur Wahl haben, kann es manchmal sogar schwerer sein, unsere Botschaft an den Mann zu bringen. Dinge könnten missverstanden werden oder auch untergehen, wenn wir statt einem kurzen persönlichen Gespräch eine E-Mail senden.
  • Isolierte Daten: Eine der größten Herausforderungen im Vertrieb besteht darin, Zugang zu allen relevanten Informationen zu haben – egal, ob in großen Unternehmen oder kleinen Teams, in denen Informationen nicht so offen fließen. Haben Sie Zugriff auf die richtigen Kundendaten? Gibt es Supporttickets eines Kunden, über die Sie Bescheid wissen sollten? Wenn Sie im Büro sind, können Sie einfach kurz zu einem Kollegen hinübergehen und nachfragen, aber im Homeoffice gestaltet sich das Ganze schwieriger.
  • Aufgabenmanagement: Es ist nie einfach, Aufgaben wie die Optimierung des Sales Funnels, das Lead-Nurturing oder Geschäftsabschlüsse unter einen Hut zu bringen. Wenn Kundendaten über die Heimbüros verschiedener Teammitglieder verteilt sind, macht das die Sache noch komplizierter.

Zum Glück gibt es CRM-Tools: Die richtige CRM-Lösung ist die Antwort auf viele dieser Herausforderungen.

CRM für den Vertrieb: interessante Fakten und Zahlen für jedes Unternehmen

Vertriebsteams nutzen schon seit geraumer Zeit CRM-Tools, weswegen es auch eine Fülle von Statistiken gibt, die ihre Vorteile unterstreichen. Hier einige der interessantesten Fakten und Zahlen:

Diese Zahlen sprechen natürlich alle dafür, ein CRM-Tool für den Vertrieb zu verwenden. Aber was ist, wenn Ihre Teammitglieder im Homeoffice arbeiten? In diesem Fall ist eine cloudbasierte CRM-Lösung die richtige Wahl.

Verkaufen im Homeoffice

Fünf Schritte zu höheren Verkaufszahlen mit einem cloudbasierten CRM-Tool

Cloudbasierte Apps sind das A und O bei der Telearbeit. Sie machen Unternehmen flexibel und skalierbar, senken die IT-Kosten und ermöglichen es Vertriebsmitarbeitern, von überall aus zu arbeiten. Diese Apps – insbesondere CRM-Tools – sind aber nur so effizient wie die User, die sie nutzen.

1. Erfassen Sie alle Interaktionen im CRM.

Bei diesem ersten Schritt geht es darum, Datensilos zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu verbessern. Wenn Sie Kundendaten in Echtzeit über Ihr CRM-Tool austauschen, bedeutet das, dass die Informationen auf dem aktuellen Stand und fehlerfrei sind. Jeder Vertriebsmitarbeiter kann die Daten aktualisieren und eine kurze Notiz hinterlassen, damit alle Kollegen wissen, woher die neuen Daten kommen.

Das ist besonders für die funktionsübergreifende Zusammenarbeit in großen Teams sinnvoll. Wenn alle Daten an einem Ort gespeichert sind, können Sie dort weitermachen, wo andere aufgehört haben. Dies erleichtert das Aufgabenmanagement, die Urlaubsplanung, die Personaleinteilung in Krankheitsfällen und das Einarbeiten neuer Teammitglieder.

Darüber hinaus fördern CRM-Systeme auch die Zusammenarbeit zwischen Vertrieb und Marketing, da beide Teams den Erfolg ihrer Kampagnen sehen. Gleichermaßen wirkt es Wunder, wenn Sie auch Ihrem Supportteam Zugriff auf das CRM geben. So wissen alle Beteiligten über die Kontakte mit dem Kundensupport Bescheid. Vielleicht wollte ein Interessent mehr über Ihre Produkte oder Dienstleistungen erfahren?

Warum es funktioniert: Ein CRM-Tool macht Ihr Team flexibler und agiler und verbessert die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen. Sie erhalten ein vollständiges Bild Ihrer Beziehungen zu Kontakten, Kunden und Lieferanten.

2. Schützen Sie Ihre CRM-Daten.

Kundendaten zählen zu den wertvollsten Assets jedes Vertriebsteams. Es ist daher überaus wichtig, zu verfolgen, wer im Besitz dieser Daten ist. Die zentrale Speicherung in Ihrem CRM-System minimiert die potentiellen Gefahren, die entstehen, wenn Daten auf hunderte Geräte an vielen verschiedenen Orten verteilt sind.

Dies unterstützt Sie auch bei der Einhaltung der Datenschutzvorschriften. Ein Verstoß gegen die DSGVO etwa kann heftige Strafen nach sich ziehen. Wenn Ihre Kundendaten dezentral auf den Laptops Ihrer Mitarbeiter gespeichert sind, ist ein Datenleck nur eine Frage der Zeit. Mit einem cloudbasierten CRM-System müssen Sie jedoch nur für einen sicheren Zugriff auf die Software und eine sichere Internetverbindung sorgen.

Warum es funktioniert: Die zentrale Speicherung von Kundendaten erhöht die Sicherheit und erleichtert Ihnen die Einhaltung von Datenschutzvorschriften.

3. Machen Sie von allen Integrationsmöglichkeiten Gebrauch.

Einer der größten Vorteile eines gemeinsam genutzten CRM-Systems ist, dass alle Mitarbeiter in allen Abteilungen Zugriff auf dieselben Tools haben. So verstehen sie die Arbeitsabläufe anderer Teams besser und können Projekte einheitlicher verwalten, selbst wenn diese nichts mit Kundendaten zu tun haben.

Die Act! Growth Suite lässt sich beispielsweise in Outlook integrieren, was bedeutet, dass alle Mitarbeiter dieselben Kalender- und Terminplanungstools verwenden. Dies optimiert die Verwaltung und hilft Vertriebsmitarbeitern, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, da Organisatorisches dank integrierter Funktionen wie Notizen und To-Do-Listen von der Software erledigt wird.

Und natürlich lassen sich CRM-Systeme auch direkt in Lösungen für die Websiteanalyse integrieren. Auf diese Weise können Sie Websitebesuche von Interessenten und Kunden nachverfolgen und Anfragen unter Umständen vorwegnehmen, da Sie wissen, welche Seiten ein Besucher aufgerufen hat. Dies beschleunigt das Lead-Nurturing, da Sie Kunden und Interessenten schneller relevante Informationen zukommen lassen können.

Warum es funktioniert: Sie vereinfachen die Verwaltung und reduzieren die Anzahl der Softwaretools Ihres Teams. Mitarbeiter können sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren, anstatt mit unzähligen Dashboards zu kämpfen.

4. Nutzen Sie das CRM-interne Pipeline-Management.

Erstellen Sie Richtlinien dafür, wie Ihr Vertriebsteam das Pipeline-Management-Tool Ihres CRM-Systems verwenden soll, sofern Sie das noch nicht getan haben. Überprüfen Sie, ob die Mitarbeiter diesen Vorgaben folgen, um die Effektivität Ihres Teams zu verbessern. Zum Beispiel können Richtlinien für das Qualifizieren von Leads für Ihren Zielmarkt den Vertriebsmitarbeitern helfen, sich auf die richtigen Interessenten zu konzentrieren.

Die meisten CRM-Tools sollten auch über Funktionen zur Fortschrittsüberwachung verfügen, sodass Sie sehen, welche Leads in Ihrem Sales Funnel zu einer Verkaufschance werden und in weiterer Folge einen Kauf tätigen. Das ist ideal, um die Nachfrage für die Produktbeschaffung abzuschätzen oder Finanzprognosen zu erstellen.

Warum es funktioniert: Durch die Datenaktualisierung in Echtzeit lassen sich im Handumdrehen präzise Berichte erstellen. Richtlinien helfen Ihnen, echte Verkaufschancen zu identifizieren und in weiterer Folge Ihre Verkaufszahlen zu steigern.

5. Verwalten Sie Kampagnen und Nachrichten direkt.

Ziel bei der Entwicklung der Act! Growth Suite ist es, die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb zu fördern. Das E-Mail-Kampagnenmanagement ist daher eine der beliebtesten Funktionen, da alle Abteilungen sehen, was in Sachen Kundenkommunikation funktioniert und was nicht.

Darüber hinaus können Sie auch vom Drip-Marketing Gebrauch machen, bei dem E-Mail-Empfänger abhängig von ihren Aktionen bestimmte Nachrichten erhalten. A/B-Tests helfen Ihnen, innerhalb kürzester Zeit überzeugende Kampagnen auf die Beine zu stellen, und da die E-Mails automatisiert versendet werden, gelangen die richtigen Interessenten schneller zu Ihrem Vertriebsteam. Dieses kann daraufhin seine Konversionsraten verbessern und so das Unternehmenswachstum über Onlinekanäle fördern.

Warum es funktioniert: Sie erhalten schneller einen Einblick in Ihre Marketingkampagnen und sehen, was funktioniert und was nicht. Durch den automatisierten E-Mail-Versand können Sie den Empfängern relevante Angebote schneller zukommen lassen und Ihre Konversionsraten erhöhen.

Wichtigste Schlussfolgerungen

In Zeiten, in denen immer mehr Unternehmen auf flexibles Arbeiten und/oder Homeoffice umstellen, muss Ihr Team unbedingt Zugriff auf die richtigen Tools haben. Darüber hinaus sollten Sie wissen, wonach Sie bei diesen Tools Ausschau halten sollen – insbesondere auf der Suche nach einer CRM-Lösung, die die Bedürfnisse verschiedener Abteilungen wie Vertrieb, Marketing und Support erfüllt.

Das ist der Grund, warum die Act! Growth Suite nicht nur über großartige Features für Vertriebsmitarbeiter und Vertriebsleiter verfügt, sondern auch zahlreiche Integrationsmöglichkeiten bietet, die die Marketing-Automatisierung einfacher denn je machen: von Drip-E-Mail-Kampagnen bis hin zur Outlook-Integration. Die Act! Growth Suite bietet Ihren Teammitgliedern alle nötigen Funktionen, um produktiver zu arbeiten – selbst wenn sie nur über das Internet miteinander verbunden sind.